Computerspiele im Wandel der Zeit


Neben Fernsehen gehören Computerspiele

zu den wohl beliebtesten Arten der Freizeitbeschäftigung. Sie ermöglichen es Kindern, Jugendlichen wie auch Erwachsenen, Dinge zu erleben, die im echten Leben sonst kaum oder nur schwer möglich wären. Im Lauf der Jahre haben die Spiele dabei eine rasante Wandlung durchgemacht.

Die Geschichte der Computerspiele

beginnt in den achtziger Jahren, als sich immer mehr private Haushalte einen PC anschafften. Die ersten Spiele waren eher einfach gestrickt: Vor allem das Genre des Jump and Run war anfänglich dank seiner leichten Handhabung sehr beliebt. Erforderlich war nur ein wenig Geschicklichkeit, um den virtuellen Gegnern durch Rennen und Springen auszuweichen oder sie so zu besiegen.

Die heutigen Games

sind bei Weitem komplexer und erstrecken sich über eine Vielzahl von Genres. Stets beliebt sind dabei Strategiespiele wie der Klassiker Age Of Empires, bei dem der Spieler in Echtzeit Gebäude errichten, Rohstoffe abbauen und schließlich durch Einheitenrekrutierung eine Armee aufbauen muss, um seinen Gegner zu besiegen.

Ego-Shooter

erfreuen sich ebenfalls zeitloser Beliebtheit, auch wenn sie meist zu Unrecht durch die Medien in Verruf geraten sind. Als bekanntes Computerspiel und Paradebeispiel ist hier z.B. Counter Strike zu nennen: Mit verschiedenen Waffen ausgerüstet kämpft der Spieler in der First-Person-Perspektive auf sogenannten Maps gegen andere Spieler oder Computergegner.

Das mit Abstand beliebteste Genre

der Neuzeit ist das Rollenspiel. Hierbei gibt es zwei grundlegende Ausführungen: Bei Singleplayer-Rollenspielen schlüpft der Spieler in die Rolle eines bestimmten Charakters, mit dem es in einer vorgefertigten Welt Quests zu erfüllen und Erfahrung zu sammeln gilt. Vor allem Jugendliche spielen zurzeit jedoch bevorzugt MMORPGs wie World of Warcraft. Anders als im Singleplayer spielt man hier mit Tausenden anderer Spieler zusammen, um gemeinsam bestimmte Spielziele in einer riesigen Spielewelt zu erreichen.